Erfolgreiches Projekt mit „Selbst Aktiv Bayern“

Selbstversuch zur Erprobung früher Prototypen

Markus wird blind. Er kommt vom Arzt, ist geschockt. „Ich bin blind“, „Mein Leben ist vorbei“, „Was soll ich jetzt machen“. Diese Gedanken bestimmen Markus und seine Frau Claudia. Beide wissen nicht, wie es weitergeht.
Markus steht für viele Menschen, mit denen wir sprachen. Menschen, die erblinden oder vor Kurzem erblindet sind. Menschen, die wir durch Interviews kennenlernten, denen wir helfen wollten.
Ursprünglich kam Frau Brandt, selber blind, von „Selbst Aktiv-Bayern“ zu uns, um den eigenen Internetauftritt zu verbessern. Barrierefrei sollten alle Informationen erreichbar sein. Wir fragten uns, was das bedeutet und starteten die Recherche. Schnell fanden wir heraus, dass barrierefreies Internet nicht das ist, was Blinde und Sehbehinderte am meisten beschäftigt.
Was wir stattdessen lernten, fassten wir in Markus zusammen. Markus erblindet, hat keine Perspektive, keine Vorbilder. Deshalb fällt er in ein Loch. Er sitzt Zuhause und wartet, auf nichts. Aus diesem Loch herauszukommen, dauert lange und fällt den Betroffenen sehr schwer.

Hier wollen wir Markus mit zwei Lösungen helfen:

Flyer „Blindenführer“

Der Flyer Blindenführer, ausgelegt bei Augenärzten, wird Markus von einem Angehörigen zugänglich gemacht und macht alle wichtigen Informationen und Ansprechpartner zugänglich. Der Sehbehinderte kann, mit Hilfe von Angehörigen, alle wichtigen Schritte einleiten, um seine Zukunft zu gestalten.
Der Podcast Blindfunk ist rein akustisch. Mit Unterstützung von Angehörigen ist die Schwelle zum Hören sehr gering. Gleichzeitig können durch einen Podcast nicht nur Informationen, sondern auch Emotionen transportiert werden. Dadurch ist es möglich, vielfältige Inhalte anzubieten. So bekommt ein Mensch, z. B. Markus, ein Vorbild, eine Perspektive und Hoffnung.
Alle bei der Projektpräsentation Anwesenden waren begeistert.
Auftraggeberin Frau Brandt bezeichnete unsere Lösungen als „fantastisch“.

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FARASSAT

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