Hochbegabung

hochbegabung

Situation der hochbegabten Minderleister – unerkannte Hochbegabung

Besteht zwischen der Intelligenz (überdurchschnittlich hoch) und den Leistungen (unterdurchschnittlich) eines jungen Menschen eine extreme Diskrepanz, spricht die Psychologie von Minderleistern. Da die kognitiven und konzeptionellen Entwicklungsschritte bei Hochbegabten deutlich schneller verlaufen als bei Normalbegabten, die emotionalen und sozialen Bedürfnisse jedoch die gleichen sind, kommt es oft zu Problemen und Missverständnissen im familiären, schulischen und gesellschaftlichen Umfeld sowie im Berufsleben. Konflikte entstehen.

 

Verhaltensauffälligkeiten bis hin zur Leistungsverweigerung führen zu Ausgrenzung. Hochbegabung findet keine Anerkennung. Mit Beginn des Berufslebens ergeben sich neue Schwierigkeiten, da Hochbegabung im beruflichen Umfeld auf Vorurteile stößt. Unterforderung, Persönlichkeitsstörungen und psychische Erkrankungen können die Folge sein. Das Selbstwertgefühl und die Sozialkompetenz dieser Hochbegabten sind zu stärken, damit sie ihre besonderen Begabungen nutzen.

Dr. Farassat-Stiftung